Als Grundlage für Prognosen, Entscheidungen
bzw. energiepolitische Instrumente fehlte eine Datenbasis, die den Zusammenhang
zwischen der Nachfrage nach verschiedenen Energiedienstleistungen und
sozioökonomischen und kulturellen Faktoren österreichischer
Haushalte, insbesondere den individuellen Lebensstilen aufzeigt. Um
diese Lücke zu schließen, wurden im vorliegenden Projekt
sogenannte Energieverbrauchsstile definiert und mittels einer österreichweiten
Repräsentativbefragung validiert. Dabei werden alle wesentlichen
Bereiche des privaten, nicht auf das Arbeitsleben bezogenen Energieverbrauchs
privater Haushalte (Strom, Wärme, Verkehr) berücksichtigt.
Zur Ermittlung dieser Energieverbrauchsstile
wurde erstmals in Österreich das aus der Motivforschung stammende
Konzept der Erlebnismilieus mit dem Energieverbrauch auf Haushaltsebene
quantitativ verknüpft. Dazu wird neben den Erlebnismilieus und
sozioökonomischen Daten das energierelevante Verhalten privater
Haushalten erhoben. Der Energieverbrauchsstil ergibt sich schließlich
als eine Zuordnung von typischen Konstellationen der Energienutzung
zu den entsprechenden Erlebnismilieus und sozio-ökonomischen Parametern.
Neben der Erstellung einer
umfassenden Datenbank und der statistischen Auswertung werden abschließend
quantitative und qualitative Aussagen zum Endenergieverbrauch österreichischer
Haushalte entsprechend ihrem Energieverbrauchsstil getroffen,
um eine Basis für politische Maßnahmen und weitere Forschungsarbeiten
zu schaffen.
Auf dieser Website finden Sie Informationen zu Energieverbrauchsstilen
und Erlebnismilieus, der Datenbank,
die im Zuge des Projektes erstellt wurde und dem Projektteam.
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