Energieverbrauchsstile

 

Datenbank

Die Datenbank führt die Fülle an erhobenen Daten zusammen und dient als zentrales Speichermedium und Verwaltungsinstrument. Sie steht als SPSS-Datenbank zur Verfügung, die sowohl die Befragungsergebnisse als auch die Ergebnisse der Energiebedarfsrechnungen enthältDie Metadatenbank in Excelformat gibt einen Überblick über alle verfügbaren Variablen, die dahinterliegenden Fragestellungen, ihre Codierung im Fragebogen und der SPSS-Datenbank, Skalenniveaus, etc.
Downloads und Kontaktdetails bei Interesse an der Datenbank: unten.

Aus der Datenbank lassen sich Daten für folgende Bereiche privater Haushalte abfragen:

Allgemeine Fragen zu Interesse und Selbsteinschätzung: Interesse am Energieverbrauch;
allgemeine Strategien zum Energiesparen; Selbsteinschätzung zu Gesamtenergiebedarf und Einsparung;

Wichtigkeit des Energiesparens bei elektrischen Geräten / Stromverbrauch / Warmwasser / Heizen / Kochen / Beleuchtung / Mobilität.

Elektrische Geräte: Stückzahl der Geräte; Verwendung der Geräte pro Woche; Verwendung der
Geräte in h pro Tag; Verwendung der Klimaanlage; Stand-By-Verbrauch der Geräte; Fragen zu
Energieeffizienzklasse und Alter der Geräte.

Stromverbrauch: Gründe für einen Wechsel des Stromanbieters; Details zum Wechsel des
Stromanbieters; Stromverbrauch in kWh bzw. Euro (mangelhafte Angaben).

Warmwasser: Technik der Warmwasseraufbereitung; Anzahl der Badewannen/ Duschen; Vollbäder bzw. Duschgänge pro Woche; Dauer der Duschgänge.

Heizen: Hauptheizsystem + zusätzliche Heizungen; Hauptenergieträger + sonstige Energieträger;
Verbrauch an Energieträgern; Wechsel bzw. Erneuerung des Heizungssystems; Entscheidungsvorgang bei Wechsel; Gründe für den Wechsel; Raumtemperatur im Durchschnitt / im Wohnzimmer / im Schlafzimmer; Anzahl der beheizten Räume; Heizverhalten bei Verlassen des Hauses bzw. nachts; Art der Regelung der Raumtemperatur; Lüftungsverhalten in den Wohnräumen bzw. Schlafzimmern; Art der Wartung des Heizungssystems.

Kochen: Anzahl und Art der Geräte zum Kochen; Anzahl und Art der zusätzlichen Küchenkleingeräte; Personenanzahl für die gekocht wird.

Beleuchtung: Anzahl Leuchtkörper pro Raum; Verwendung und Anzahl von Energiesparlampen;
Gründe gegen Energiesparlampen; Lichtabschaltverhalten.

Wohnung: Art der Wohnung; Anzahl an Zimmern; Errichtungszeit des Gebäudes; Anzahl der
Wohnungen im Gebäude; Lage der Wohnung im Gebäude; Wohnfläche in m2; Haus selbst gebaut,
bauen lassen oder gekauft; Art des Mietvertrags.

Gebäudehülle: Wichtigkeit der Energieeffizienz bei Erwerb; Durchführung einer nachträglichen
Sanierung; Wichtigkeit der Energieeffizienz bei Sanierung; Gründe für bzw. gegen Energieeffizienz;
Haustyp; Art der Isolierung; Entscheidungsprozess für eine Isolierung; Fensterqualität;
Luftdurchlässigkeit der Fenster; Erneuerung der Fenster; Entscheidungsprozess bzw. Gründe für
Fenstererneuerung.

Mobilität: Anzahl an Autos / Dienstwägen / zusätzliche Motorfahrzeuge; Gründe für mehr als ein bzw. für kein Auto; Verwendung der Autos; Art des Treibstoffs; Treibstoffverbrauch in l/100km; Fahrstrecke in km/Jahr; Mitfahrer im Auto; Häufigkeit der Verwendung von öff. Verkehrsmitteln; Art der verwendeten öff. Verkehrsmittel; Verwendung öff. Verkehrsmittel trotz Autobesitz; Gründe für
keine/kaum Verwendung von öff. Verkehrsmittel; Art der Wege mit öff. Verkehrsmittel; Häufigkeit und Streckenlänge von Flugreisen; Nutzung von Rad und Gehen.

Energiebedarf in kWh:

Erfahrungsgemäß sind Privatpersonen selten in der Lage, detaillierte Auskünfte zu ihrem Energieverbrauch zu geben, z.B. in Form von tatsächlich gebrauchten kWh. Dies bewahrheitete sich auch im Falle dieses Projektes. Entsprechende Angaben würden aber auch kaum Möglichkeiten zur Differenzierung (z.B. zwischen elektronischen Geräten) geben. Daher wurde ein Ansatz gewählt, der eine bottom-up Berechnung des Energiebedarfs der befragten Haushalte zulässt. Die sehr detaillierten Fragen wurden mit Kennzahlen aus der Literatur verbunden, um so Kennwerte in Form von kWh zu erhalten. Somit sind die verschiedenen Bereiche privaten Energieverbrauchs auch miteinander vergleichbar und differenzierter darstellbar.

Dementsprechend sind hochgerechnete Daten zum Energiebedarf in den Bereichen elektrische Geräte, Beleuchtung, Kochen, Warmwasser, Heizen, Mobilität in der Datenbank vorhanden.

Sozioökonomische Daten und Lebensstile:

Alter, Geschlecht, Familienstand, Bundesland, Ortsgröße, Haushaltsgröße und Haushaltszusammensetzung, Frage nach dem/r EntscheidungsträgerIn, Berufstätigkeit und Schulbildung des/r Befragten und des/r EntscheidungsträgerIn sowie das monatliche Haushaltsnettoeinkommen.

Erlebnismilieus:

Für die Kategorisierung der Lebensstile wurde auf dem Konzept der Erlebmismilieus aufgebaut. Dieser Ansatz wurde zuerst theoretisch entwickelt (Schulze, 2005), dann in Deutschland und Österreich in empirischen Befragungen validiert (Karmasin, oD). Die Erlebnismilieus basieren auf Fragen zu den Bereichen Freizeitaktivitäten, Medienformate, Musikvorlieben und allgemeine Werte.

Downloads

Factsheet Datenbank (pdf)

Fragebogen

Grundlage der repräsentativen Befragung. Die Fragen zur Bestimmung der Erlebnismilieus sind nicht enthalten.

Metadatenbank (xls)

Die Metadatenbank gibt einen detaillierten Überblick über alle Variablen, die in der Datenbank zur Verfügung stehen.

Aggreggierte Ergebnisse in Excel-Format

xls-Sheet mit ausgewählten Ergebnissen der Befragung

xls-Sheet mit ausgewählten Berechnungen zum Energiebedarf

Bei Interesse an der Datenbank bzw. an Sonderauswertungen wenden Sie sich bitte an Lisa Bohunovsky.